Seine Heimspiele trägt das Team Hämmerling TuS Sennelager beim Hövelhofer Tennis Club Blau-Weiss (HTC) aus. Die Partnerschaft stellten in einem Pressegespräch vor (von links): Matthias Wittig, Ralf Hämmerling, Bürgermeister Michael Berens, Daniel Didier und Marc Renner. © Agentur Klick

Seine Heimspiele trägt das Team Hämmerling TuS Sennelager beim Hövelhofer Tennis Club Blau-Weiss (HTC) aus. Die Partnerschaft stellten in einem Pressegespräch vor (von links): Matthias Wittig, Ralf Hämmerling, Bürgermeister Michael Berens, Daniel Didier und Marc Renner. © Agentur Klick

Hövelhof. Da trafen Persönlichkeiten aufeinander, die etwas bewegen wollten. Das war zu spüren, als die Partnerschaft zwischen dem Hövelhofer Tennis Club Blau-Weiss (HTC) und dem Tennis-Bundesligisten Team Hämmerling TuS Sennelager bekannt gegeben wurde. „Für uns ist das eine große Chance, den Tennissport weiter zu popularisieren“, so Daniel Didier, wobei der 1. HTV-Vorsitzende mit Stolz vermerken konnte: „Wir haben im letzten Jahr unsere Mitgliederzahl von 260 auf 320 steigern können. Da passt die Tennis-Bundesliga mit nationalen und internationalen Spitzenspielern bestens zu uns. Ich bin froh darüber, dass sich das Team Hämmerling für uns entschieden hat.“

Die Zufriedenheit klang auch bei Ralf Hämmerling an, der als Mäzen und 2. Vorsitzender des TuS Sennelager sein Team innerhalb von sieben Jahren von der Bezirksliga bis in die höchste nationale Spielklasse geführt hat. „Wir haben auch Gespräche mit Grün-Weiß und Blau-Rot in Paderborn geführt, die allerdings aus terminlichen Gründen nicht zur Verfügung standen“, sagte der Unternehmer und Namensgeber, der dann Kontakt zum HTC aufgenommen hat: „Wir waren uns recht schnell einig, dass wir hier auf dieser idyllischen Clubanlage spielen können. Begeistert hat mich die Tatsache, wie pragmatisch der HTV-Vorstand dieses Vorhaben aufgenommen hat. Es war spürbar, diese Chance wollen sie nutzen, um sich auch als Hövelhofer Tennis Club in der Öffentlichkeit mit Spitzensport zu präsentieren.“

Demzufolge wurde eine Partnerschaft vereinbart, die vor allem auch Bürgermeister Michael Berens erfreut. „Vor Jahren hatten wir eine Tischtennis-Damenmannschaft in der Bundesliga“, so Hövelhofs Bürgermeister, „von daher weiß ich, dass Sport zum Imagegewinn einer Stadt beiträgt. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass der Hövelhofer Tennis Club den hohen Ansprüchen einer Bundesliga gerecht wird. Die fünf Heimspielen vom Team Hämmerling sind eine attraktive Bereicherung unseres Sportangebotes für die Stadt.“ Auch Matthias Wittig (Abteilungsvorsitzender TuS Sennelager) zog eine positive Bilanz, denn die Zuschauerkulisse war seiner Meinung nach im ersten Jahr großartig: „Aus dem Stand heraus stets eine vierstellige Besucherzahl, war schon hervorragend. Von daher wurde unsere Arbeit, den Zuschauern ein Sportevent zu kreieren, honoriert.“

Im ersten Liga-Jahr war vielfach die Frage an Teamchef Marc Renner, „Wo ist Sennelager?, denn wir waren der Underdog. Uns ist es jedoch im ersten Jahr gelungen, die großen und traditionsreichen Bundesliga-Clubs wie Grün-Weiss Mannheim, Rochusclub Düsseldorf oder den Kölner THC Stadion Rot-Weiss mit unserem engagierten Teamgeist überzeugen. Über 1.000 Zuschauer im Schnitt, trugen dazu bei, dass das Team Hämmerling TuS Sennelager heute ein Gütezeichen ist.“ Letztlich war der Klassenerhalt die Überraschung, denn am Ende belegten die Ostwestfalen einen siebten Tabellenplatz. Klassenerhalt ist auch aktuell das sportliche Ziel von Marc Renner, der im 50. Jahr des Bestehens der Tennis-Bundesliga 2021 weiterhin erstklassig bleiben will. Obwohl es lange Zeit offen war, ob der Ligabetrieb auf Grund der COVID 19-Pandemie von Seiten des Deutschen Tennis Bundes (DTB) überhaupt stattfinden kann, haben sich letztlich der Verband und die zehn Bundesliga-Vereine für eine Durchführung entschieden.