Norbert Gombos (Team Hämmerling TuS Sennelager) steht im Hauptfeld der French Open. © Agentur Klick

Norbert Gombos (Team Hämmerling TuS Sennelager) steht im Hauptfeld der French Open. © Agentur Klick

Paderborn. Bekanntlich sind die French Open, das letzte Grand Slam des Jahres, auf die Zeit vom 21. September bis 04. Oktober 2020 verschobenen worden. Erfreulich aus aktueller Sicht ist die Tatsache, dass die beiden für die ostwestfälische Tennis-Bundesliga-Mannschaft Team Hämmerling TuS Sennelager spielenden Profis Hubert Hurkacz (ATP 3!) und Norbert Gombos (ATP 105) auf Grund ihres ATP-Ranking im 128er Hauptfeld stehen. Qualifiziert sind ebenfalls die beiden Franzosen Arthur Rinderknech (ATP 163) und Maxime Janvier (ATP 203), die jeweils mit einer Wild Card an sie vom Turnierveranstalter spielberechtigt wurden. Dem Hauptfeld vorgeschaltet ist immer eine Qualifikation und da treten seitens Team Hämmerling Jozef Kovalik (ATP 124), Sumit Nagal (ATP 127), Frederico Ferreira Silva (ATP 193), Manuel Guinard (ATP 196) und Zdenek Kolar (ATP 216) an.

In der aktuell stattfindenden Turnierwoche ist der aus Warschau stammende Hubert Hurkacz im Hauptfeld des 1000er Event in Rom vertreten, dagegen scheiterte sein Teamkollege Josef Kovalik in der Qualifikation. Er unterlag im kleinen Qualifikationsfinale für das Hauptfeld den für Blau-Weiss Krefeld in der Bundesliga spielenden Italiener Marco Cecchinato (ATP 113) mit 2:6, 1:6. Einen glänzenden Start absolvierte dagegen der Pole Hurkacz, der in der ersten Runde den Briten Daniel Evans (ATP 33) mit 6:3, 3:6, 7:5 aus dem 3,854 Millionen Euro Preisgeld dotierten Turnier werfen konnte. Eine große Herausforderung steht nun in der 2. Runde an, denn sein Kontrahent ist der 22-jährige Russe Andrey Rublev (ATP 12), der in diesem Jahr bereits die Turniere in Doha und Adelaide gewinnen konnte.

Beim ATP-Challenger im tschechischen Prostejov (05. bis 15. September), das mit 132.000 Euro dotiert war, wurde das tschechische Duo Zdenek Kolar/Lukas Rosol (Team Hämmerling/Rochusclub Düsseldorf) mit einer Wild Card ins Hauptfeld geholt. Für dieses >Geschenk< bedankten sie sich mit dem Gewinn des Turniertitels, indem sie im Endspiel das indische Gespann N. Sriram Balaji/Divij Sharan mit 6:2, 2:6, 10:6 bezwangen. In der Runde zuvor gab es im Halbfinale für die späteren Turniergewinner einen 6:1, 1:6, 10:7-Sieg gegen die Niederländer David Pel/Sander Arends (Team Hämmerling TuS Sennelager/Rochusclub Düsseldorf).