Der aus Warstein stammende deutsche Davis-Cup-Spieler Jan Lennard Struff spielt in dieser Saison für den TC Großhesselohe und wird am 18. Juli in Paderborn erwartet. © ATP

München/Paderborn. Wenn am 18. Juli diesen Jahres, vorausgesetzt die Tennis-Bundesliga findet statt, könnte in Paderborn möglicherweise Westfalens bester Tennisprofi aller Zeiten aufschlagen. Die Rede ist von dem gebürtigen Warsteiner Jan-Lennard Struff (ATP 37), der sich aktuell dem TC Großhesselohe angeschlossen hat. An diesem Sonntag Mitte Juli erwartet der ostwestfälische Bundesligist Team Hämmerling TuS Sennelager den Club aus dem Münchner Süden.

Nach der Verpflichtung von Philipp Kohlschreiber (ATP 97) im Jahr 2020, hat Großhesselohe für die diesjährige Saison den westfälischen Davis-Cup-Spieler aus dem Sauerland unter Vertrag genommen. Nach acht Jahren im >Trikot< des fünffachen Deutschen Mannschaftsmeisters Blau-Weiss Halle und zuletzt bei TK Kurhaus Lambertz Aachen wird fortan die deutsche Nummer zwei am Isarhochufer aufschlagen. „Es ist ein toller Verein und ich freue mich, für diese Mannschaft auflaufen zu können. Ich kenne viele Spieler aus dem Team sehr gut und in der Tennis-Bundesliga spiele ich immer sehr gerne“, so der 30-jährige Warsteiner. Eingefädelt hat diesen Deal Großhesselohers Teammanager Christopher Kas, mit dem 2014 Deutscher Mannschaftsmeister mit Halle geworden ist: „Ich freue mich sehr, dass Jan nun für spielt. Er hat eine beeindruckende Siegermentalität und ist zugleich ein absoluter Teamplayer.“ Neben Jan-Lennard Struff sind mit Philipp Kohlschreiber (ATP 97) und Peter Gojowczyk (ATP 146) zwei weitere deutsche Spitzenspieler aufgeboten, die durch die spielstarke österreichische Fraktion mit unter anderem Dennis Novak (ATP 98), Lucas Miedler (ATP 306), Philipp Oswald (ATP-Doppel 42), Jurij Rodionov (ATP 143) sowie dem 17-maligen ATP-Doppel-Turniersieger Jürgen Melzer (ATP-Doppel 21) komplettiert wird.