Seine Heimspiele trägt das Team Hämmerling TuS Sennelager beim Hövelhofer Tennis Club Blau-Weiss (HTC) aus. Die Partnerschaft stellten in einem Pressegespräch vor (von links): Matthias Wittig, Ralf Hämmerling, Bürgermeister Michael Berens, Daniel Didier und Marc Renner. © Agentur Klick

Seine Heimspiele trägt das Team Hämmerling TuS Sennelager beim Hövelhofer Tennis Club Blau-Weiss (HTC) aus. Die Partnerschaft stellten in einem Pressegespräch vor (von links): Matthias Wittig, Ralf Hämmerling, Bürgermeister Michael Berens, Daniel Didier und Marc Renner. © Agentur Klick

Hövelhof. Da trafen Persönlichkeiten aufeinander, die etwas bewegen wollten. Das war zu spüren, als die Partnerschaft zwischen dem Hövelhofer Tennis Club Blau-Weiss (HTC) und dem Tennis-Bundesligisten Team Hämmerling TuS Sennelager bekannt gegeben wurde. „Für uns ist das eine große Chance, den Tennissport weiter zu popularisieren“, so Daniel Didier, wobei der 1. HTV-Vorsitzende mit Stolz vermerken konnte: „Wir haben im letzten Jahr unsere Mitgliederzahl von 260 auf 320 steigern können. Da passt die Tennis-Bundesliga mit nationalen und internationalen Spitzenspielern bestens zu uns. Ich bin froh darüber, dass sich das Team Hämmerling für uns entschieden hat.“

Die Zufriedenheit klang auch bei Ralf Hämmerling an, der als Mäzen und 2. Vorsitzender des TuS Sennelager sein Team innerhalb von sieben Jahren von der Bezirksliga bis in die höchste nationale Spielklasse geführt hat. „Wir haben auch Gespräche mit Grün-Weiß und Blau-Rot in Paderborn geführt, die allerdings aus terminlichen Gründen nicht zur Verfügung standen“, sagte der Unternehmer und Namensgeber, der dann Kontakt zum HTC aufgenommen hat: „Wir waren uns recht schnell einig, dass wir hier auf dieser idyllischen Clubanlage spielen können. Begeistert hat mich die Tatsache, wie pragmatisch der HTV-Vorstand dieses Vorhaben aufgenommen hat. Es war spürbar, diese Chance wollen sie nutzen, um sich auch als Hövelhofer Tennis Club in der Öffentlichkeit mit Spitzensport zu präsentieren.“

Demzufolge wurde eine Partnerschaft vereinbart, die vor allem auch Bürgermeister Michael Berens erfreut. „Vor Jahren hatten wir eine Tischtennis-Damenmannschaft in der Bundesliga“, so Hövelhofs Bürgermeister, „von daher weiß ich, dass Sport zum Imagegewinn einer Stadt beiträgt. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass der Hövelhofer Tennis Club den hohen Ansprüchen einer Bundesliga gerecht wird. Die fünf Heimspielen vom Team Hämmerling sind eine attraktive Bereicherung unseres Sportangebotes für die Stadt.“ Auch Matthias Wittig (Abteilungsvorsitzender TuS Sennelager) zog eine positive Bilanz, denn die Zuschauerkulisse war seiner Meinung nach im ersten Jahr großartig: „Aus dem Stand heraus stets eine vierstellige Besucherzahl, war schon hervorragend. Von daher wurde unsere Arbeit, den Zuschauern ein Sportevent zu kreieren, honoriert.“

Im ersten Liga-Jahr war vielfach die Frage an Teamchef Marc Renner, „Wo ist Sennelager?, denn wir waren der Underdog. Uns ist es jedoch im ersten Jahr gelungen, die großen und traditionsreichen Bundesliga-Clubs wie Grün-Weiss Mannheim, Rochusclub Düsseldorf oder den Kölner THC Stadion Rot-Weiss mit unserem engagierten Teamgeist überzeugen. Über 1.000 Zuschauer im Schnitt, trugen dazu bei, dass das Team Hämmerling TuS Sennelager heute ein Gütezeichen ist.“ Letztlich war der Klassenerhalt die Überraschung, denn am Ende belegten die Ostwestfalen einen siebten Tabellenplatz. Klassenerhalt ist auch aktuell das sportliche Ziel von Marc Renner, der im 50. Jahr des Bestehens der Tennis-Bundesliga 2021 weiterhin erstklassig bleiben will. Obwohl es lange Zeit offen war, ob der Ligabetrieb auf Grund der COVID 19-Pandemie von Seiten des Deutschen Tennis Bundes (DTB) überhaupt stattfinden kann, haben sich letztlich der Verband und die zehn Bundesliga-Vereine für eine Durchführung entschieden.

Clubhaus des Hövelhofer Tennisclub Blau-Weiß e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,
werte Kolleginnen und Kollegen.

Was war das für eine furiose Saison, die vor zwei Jahren vom Team Hämmerling TuS Sennelager in der 1. Tennis-Point Bundesliga Herren 2019 gespielt wurde. Sozusagen als krasser Außenseiter war die TuS-Formation des Namenssponsors Hämmerling in die nationale Eliteliga aufgestiegen und das Tennis Magazin titelte >Durchmarsch auf dem Dorf<. Das war eine vor dem ersten Aufschlag nicht als freundlich gemeinte Schlagzeile geschrieben, welche sich aber am Saisonende als Wahrheit entpuppte. Vom ersten Spieltag an gab niemand dem Liga-Neuling eine reelle Chance, „doch die wollen wir nutzen“ sagte Ralf Hämmerling und dies war sozusagen die Vorhersage. Als am 11. August Grün-Weiss Mannheim erneut als Deutscher Mannschaftsmeister feststand, hießen die Absteiger TC Weinheim und Blau-Weiss Aachen. Und die Ostwestfalen? Die belegten noch vor dem Kölner THC Stadion Rot-Weiss den 7. Tabellenplatz. Sportlich war das der Paukenschlag der Saison!

Daran erinnern sich die Verantwortlichen des Tennis-Bundesligisten gerne, wenn am 04. Juli die diesjährige Saison startet. An diesem ersten sonntäglichem Spieltag erwartet Westfalens einziger Tennis-Bundesligist die Rot-Weissen aus der Domstadt Köln. Und erneut steht an diesem Tag ein Debüt an, denn die fünf Heimspiele werden künftig auf der Tennisanlage des Hövelhofer Tennis Club Blau-Weiss (HTC) ausgetragen. Folge dessen findet auch das erste saisonale Pressegespräch im Clubhaus des HTC statt. Neben der Vorstellung der Partnerschaft, wird die Mannschaftsmeldung, der Spielplan und die sportliche Zielsetzung skizziert.

Vorstellen werden Ihnen das im Beisein von Hövelhofs Bürgermeister Michael Berens unter anderem John-Daniel Didier (1. Vorsitzender Hövelhofer Tennis Club Blau-Weiss), Matthäus Lüdtke (Sportwart Hövelhofer Tennis Club Blau-Weiss), Matthias Wittig (1. Abteilungsleiter TuS Sennelager), Marius Kur (Teamcoach), Marc Renner (Teamchef) und Ralf Hämmerling in einem Pressegespräch. Dieses ist terminiert wie folgt:

16. Juni (Mittwoch) 2021 • 11.00 Uhr
Hövelhofer Tennis Club Blau-Weiss • Von-der-Recke-Straße 30 • 33161 Hövelhof

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und ich verbleibe bis dahin
mit sportlichen Grüßen
Ihr


Frank Hofen (hofmedia Kommunikation)
Tennis-Bundesliga Team Hämmerling TuS Sennelager

Ein glücklicher und strahlender Blick von Hubert Hurkacz auf die Trophäe, die er in Miami nach seinem größten Turniertriumph in den Händen halten konnte. © ATP Turnier Miami

Ein glücklicher und strahlender Blick von Hubert Hurkacz auf die Trophäe, die er in Miami nach seinem größten Turniertriumph in den Händen halten konnte. © ATP Turnier Miami

Paderborn. Am 04. Juli soll die 1. Tennis-Bundesliga der Herren in ihre 50. Jubiläums-Saison starten und Westfalens einziger Erstligaclub, das Team Hämmerling TuS Sennelager, geht mit einem großen Namen in den Spielbetrieb: Hubert Hurkacz. „Wir werden alles dran setzen“, so Teamchef Marc Renner, „ihn auch bei uns spielen zu sehen.“ Inwieweit das möglich ist, wird sich zeigen, denn der 24-jährige Pole hat am Ostersonntag im sommerlichen Miami einen großen Turniertitel gewonnen. Beim mit knapp 4,3 Millionen US-Dollar Preisgeld dotierten 1.000er Masters Event besiegte er im Finale nach 1:43 Stunden den 19-jährigen Südtiroler Jannik Sinner (ATP 31) mit 7:6(4), 6:4. Neben dem Siegerscheck von 300.110 US-Dollar erhielt der aus Warschau stammende Tennisprofi noch 1.000 ATP-Weltranglistenpunkte und hat seit Montag die hervorragende Rankingposition 16 inne!

Nach seinem Triumph war beim Polen sein charakteristisches Grinsen breiter als je zuvor, denn es ist sein bis dato größten Titelgewinn der Karriere. Er spielte das beste Tennis seines Lebens, um seinen guten Freund und gelegentlichen Doppelpartner im Finale zu besiegen. Auf dem finalen Weg dahin besiegte er unter anderem im Viertelfinale den an Nummer zwei gesetzten Griechen Stefanos Tsitsipas (ATP 5) mit 2:6, 6:3, 6:4 und anschließend in der Vorschlussrunde den Russen Andrey Rublev (ATP 8) mit 6:3, 6:4. Es war das erste Mal, dass Hubert Hurkacz zwei Top-10-Spieler in einem Turnier ausschalten konnte und kommentierte das wie folgt: „Ich habe das beste Tennis gezeigt, das ich je gespielt habe“, so ein strahlender Titelgewinner in der Pressekonferenz nach dem Finale, „denn ich konnte mich in jeder Runde steigern. Dafür arbeite dafür mit meinem Trainer (Craig Boynton. Anm. Red.) auch sehr hart und bin super froh darüber, dass es hier passiert ist.“

Die beiden Niederländer Sander Arends (am Netz) und der für den ostwestfälischen Bundesligisten Team Hämmerling TuS Sennelager spielende David Pel standen im Marseille im Finale. (© ATP-Turnier Marseille)

Die beiden Niederländer Sander Arends (am Netz) und der für den ostwestfälischen Bundesligisten Team Hämmerling TuS Sennelager spielende David Pel standen im Marseille im Finale. (© ATP-Turnier Marseille)

Paderborn. In der französischen Hafenmetropole Marseille wurde in der vergangenen Woche das mit 409.765 Euro Preisgeld dotierte ATP 250-Turnier >Open 13 Provence< ausgetragen. Den Sieg trug der seit Monaten international erfolgreiche Tennisprofi Danill Medvedev davon, der mit seinem 10. Titelgewinn hinter Novak Djokovic erstmals die Nummer zwei der Tenniswelt ist. Der 25-jährige aktuelle Tennis-Weltmeister ist im Übrigen der erste Profi, seit dem Jahr 2005, der sich in die Weltranglisten-Phalanx des Quartetts um Roger Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic und Andy Murray einreihen konnte.

Recht ordentlich behaupteten sich in der zweitgrößten Stadt Frankreichs zwei Bundesligaprofis vom Team Hämmerling TuS Sennelager. Erstmals in seiner Karriere konnte Arthur Rinderknech (ATP 127), der sich aus der Qualifikation ins 32er Hauptfeld hat spielen können, zwei Runden auf der ATP World Tour gewinnen. Dabei stellte der 25-jährige Franzose einmal mehr sein spielerisches Potential unter Beweis. In seinem Erstrundenmatch kam Rinderknech zu einem Dreisatzsieg (1:6, 6:3, 6:2) gegen den Kasachen Mikhail Kukushkin (ATP 104), der bereits als Nummer 39 des ATP Rankings notiert wurde. Im Achtelfinale erfolgte ein weitere Dreisatzerfolg (3:6, 6:1, 6:2) gegen den 27-jährigen Spanier Alejandro Davidovich Fokina, der an Nummer sieben der Turnier-Setzliste platziert war und aktuell die Nummer 52 der Welt ist. Das Aus für den Hämmerling-Profi erfolgte im anschließenden Viertelfinale gegen seinen Landsmann Ugo Humbert. Der in Luxemburg beheimatete vier Jahre ältere Franzose ist derzeit die Nummer 29 der Welt und mit einer respektablen Niederlage von 6:4, 5:7, 6:7(4) zog sich Rinderknech aus der Affäre. Sein Lohn sind 45 ATP-Weltranglistenpunkte und 10.450 Euro Preisgeld.

Bis ins Doppelfinale von Marseille hat sich Sennelagers zweiter teilnehmender Tennisprofi David Pel (ATP-Doppel 82) gespielt. Er bestritt das Turnier mit seinem niederländischen Landsmann Sander Arends (ATP-Doppel 79), mit dem er im vergangenen Jahr die ATP-Challenger-Turniere in Koblenz und Prag gewonnen hat. Ein weiterer Erfolg blieb dem Duo allerdings versagt. Sie mussten sich im Finale dem britisch-finnischen Gespann Lloyd Glasspool/Harri Heliovaara (ATP-Doppel 104 bzw. 84) knapp mit 5:7, 6:7(4) geschlagen geben.

Weitere Meldungen

Ein mit 44.820 Euro Preisgeld ausgestattetes ATP-Challenger-Turnier fand in der in der italienischen Region Piemont liegenden Stadt Biella statt. Der 20-Jährige Jonas Forejtek (ATP 334) vom ostwestfälischen Tennis-Bundesligisten Team Hämmerling unterlag im Hauptfeld im Achtelfinale dem 13 Jahre älteren ukrainischen Routinier Illya Marchenko, der bereits als Nummer 49 der Tenniswelt notiert wurde, mit 6:7 (6), 3:6. Der aus der Qualifikation gekommene Tscheche gewann sein Erstrundenmatch gegen den für Grün-Weiss Mannheim spielenden Tobias Kamke mit 6:2, 6:3.

Ein Neuzugang für die Bundesliga-Saison 2021 beim Team Hämmerling TuS Sennelager ist Kacper Zuk (ATP 216). Der 22-jährige Pole spielte sich beim ATP-Challenger (52.080 US-Dollar Preisgeld) im russischen St. Petersburg bis ins Finale. Auf seinem finalen Weg besiegte er im Viertelfinale den ehemaligen Weltranglisten-Achten und US-amerikaner Jack Sock mit 6:3, 6:2. Nach seinem Zweisatzsieg (7:6, 6:3) in der Vorschlussrunde gegen den jungen Tschechen Jiri Lehecka (ATP 306) folgte eine 4:6, 2:6-Niederlage gegen den ein Jahr älteren Evgenii Tiurnev (Russland/ATP 93).

Der aus Warstein stammende deutsche Davis-Cup-Spieler Jan Lennard Struff spielt in dieser Saison für den TC Großhesselohe und wird am 18. Juli in Paderborn erwartet. © ATP

München/Paderborn. Wenn am 18. Juli diesen Jahres, vorausgesetzt die Tennis-Bundesliga findet statt, könnte in Paderborn möglicherweise Westfalens bester Tennisprofi aller Zeiten aufschlagen. Die Rede ist von dem gebürtigen Warsteiner Jan-Lennard Struff (ATP 37), der sich aktuell dem TC Großhesselohe angeschlossen hat. An diesem Sonntag Mitte Juli erwartet der ostwestfälische Bundesligist Team Hämmerling TuS Sennelager den Club aus dem Münchner Süden.

Nach der Verpflichtung von Philipp Kohlschreiber (ATP 97) im Jahr 2020, hat Großhesselohe für die diesjährige Saison den westfälischen Davis-Cup-Spieler aus dem Sauerland unter Vertrag genommen. Nach acht Jahren im >Trikot< des fünffachen Deutschen Mannschaftsmeisters Blau-Weiss Halle und zuletzt bei TK Kurhaus Lambertz Aachen wird fortan die deutsche Nummer zwei am Isarhochufer aufschlagen. „Es ist ein toller Verein und ich freue mich, für diese Mannschaft auflaufen zu können. Ich kenne viele Spieler aus dem Team sehr gut und in der Tennis-Bundesliga spiele ich immer sehr gerne“, so der 30-jährige Warsteiner. Eingefädelt hat diesen Deal Großhesselohers Teammanager Christopher Kas, mit dem 2014 Deutscher Mannschaftsmeister mit Halle geworden ist: „Ich freue mich sehr, dass Jan nun für spielt. Er hat eine beeindruckende Siegermentalität und ist zugleich ein absoluter Teamplayer.“ Neben Jan-Lennard Struff sind mit Philipp Kohlschreiber (ATP 97) und Peter Gojowczyk (ATP 146) zwei weitere deutsche Spitzenspieler aufgeboten, die durch die spielstarke österreichische Fraktion mit unter anderem Dennis Novak (ATP 98), Lucas Miedler (ATP 306), Philipp Oswald (ATP-Doppel 42), Jurij Rodionov (ATP 143) sowie dem 17-maligen ATP-Doppel-Turniersieger Jürgen Melzer (ATP-Doppel 21) komplettiert wird.

Für Marc Renner, dem Teamchef des ostwestfälischen Tennis-Bundesligisten Team Hämmerling TuS Sennelager, sind im Hinblick auf die Saison 2021 noch einige Fragen offen. (© Agentur Klick)

Für Marc Renner, dem Teamchef des ostwestfälischen Tennis-Bundesligisten Team Hämmerling TuS Sennelager, sind im Hinblick auf die Saison 2021 noch einige Fragen offen. (© Agentur Klick)

1. Tennis-Point Bundesliga Saison 2021 der Herren startet am 04. Juli 2021
Heimspiel-Auftakt für Team Hämmerling TuS Sennelager mit dem Kölner HTC Stadion Rot-Weiss
Teamchef Marc Renner: „Es stehen noch Fragen über Fragen zur nächsten Saison an“

Paderborn. Die Tennis-Bundesliga Herren fand erstmals im Jahr 1972 statt. Wenn alles normal läuft, dann ist die im kommenden Jahr bevorstehende Saison 2021 mit der 50. Spielzeit ein Jubiläum. Ob allerdings die wie geplant stattfinden wird, ist derzeit noch offen. Bekanntlich wurde der diesjährige Ligabetrieb auf Grund der COVID 19-Pandemie von Seiten des Deutschen Tennis Bundes (DTB) abgesagt und inwieweit das Virus bis zum geplanten Saisonstart am 04. Juli 2021 beherrschbar ist, kann heute niemand vorhersagen. Gleichwohl fanden sich am 21. Dezember die Teammanager der zehn Erstligisten zu einem virtuellen Meinungsaustausch ein und trafen Verabredungen für eine mögliche Saison. „Aus heutiger Sicht ist aber alles noch recht problematisch und vieles steht in den Sternen“, so Teammanager Marc Renner vom Team Hämmerling TuS Sennelager, „denn es gibt noch Fragen über Fragen.“

So zum Beispiel die Verhaltensregel der ATP. Die schreibt für ihre weltweiten Herrenturniere den Tennisprofis vor, dass sie 48 Stunden vor Beginn an Ort und Stelle sein müssen. „Wenn das auch für die Bundesliga Gültigkeit haben sollte, dann können wir keinen Spielbetrieb durchführen“, sagte Marc Renner. Eine eindeutige Position bezogen die Teamchefs auch im Hinblick auf Zuschauer. Sollten keine Besucher zugelassen werden, dann wird ebenfalls nicht gespielt. Wie man sich bei einer entsprechenden Kapazitätsbeschränkung von Zuschauern verhalten will, wollen die Clubs auf ihrer nächsten Sitzung Anfang Februar entscheiden. Entschieden wurde jedoch, dass es wieder zwei Absteiger geben wird. Der vom TSV 1860 Rosenheim vorgetragene Antrag, in der Saison 2021 auf Absteiger zu verzichten, fand dagegen keine Mehrheit. Fest steht inzwischen auch der Spielplan für das kommende Jahr. DTB-Wettspielleiter Oliver Weber aktualisierte die Daten der diesjährigen Saison und demzufolge bleiben die Paarungen so bestehen wie sie geplant waren. Gestartet werden soll am 04. Juli 2021 und die Mannschaftsmeldungen müssen bis zum 15. März 2021dem DTB vorliegen.

Da das Team Hämmerling TuS Sennelager in der Saison 2019 nur vier Heimspiele hatte, stehen für 2021 daheim fünf Begegnungen im Terminkalender. Darunter zwei Partien an einem Freitag. Zum Saisonauftakt am sonntäglichen 04. Juli ist der Kölner HTC Stadion Rot-Weiss der erste Gast und am darauffolgenden Freitag (19. Juli) hat das Team Hämmerling TuS Sennelager den Deutschen Meister des Jahres 2016, Badwerk Gladbacher HTC, zu Gast. Zwei Tage später (Sonntag, 11. Juli) muss in der Kurpfalz beim Deutschen Meister Grün-Weiss Mannheim angetreten werden. Es folgen zwei weitere Heimspiele (am 18. Juli gegen den TC Großhesselohe und eine Woche später (25. Juli) kommt der TSV 1860 Rosenheim. Daran schließen sich zwei Auswärtspartien bei BW Timberland Finance Krefeld (01. August) und bei Kurhaus Lambertz Aachen (08. August) an. Die letzte Heimbegegnung findet am 13. August gegen den zehnfachen Deutschen Meister TC Ewige Liebe BW Neuss statt und zu guter Letzt reisen die Ostwestfalen in die Landeshauptstadt zu Allpresan Rochusclub Düsseldorf.

Die Saison 2021 der 1. Tennispoint Bundesliga der Herren bestreiten neben dem Team Hämmerling TuS Sennelager des Weiteren TK Grün-Weiss Mannheim (Deutscher Meister 2019), Allpresan Rochusclub Düsseldorf, BW Timberland Finance Krefeld, Kurhaus Lambertz Aachen, Badwerk Galdbacher HTC, TC Großhesselohe, Kölner THC Stadion Rot-Weiss sowie die beiden Aufsteiger TC Ewige Liebe BW Neuss (2. Bundesliga Nord 2019) und TSV 1860 Rosenheim (2. Bundesliga Süd 2019) an.

Toller Jahresabschluss für Frederico Ferreira Silva vom ostwestfälischen Tennis-Bundesligisten Team Hämmerling TuS Sennelager: Beim ATP-Challenger in Sao Paulo stand er im Einzelfinale. (© Agentur Klick)

Paderborn. Im nationalen Tennisturnierkalender stehen in dieser Woche noch die 49. Deutschen Meisterschaften der Damen und Herren in Biberach an der Riß an, die internationale Turnierszenerie ist am letzten Sonntag beendet worden. Bis zum 13. Dezember dauern die nationalen Titelkämpfe noch an und aus Paderborner Sicht ist bei den Herren lediglich der Nachwuchsmann Karlo Cubelic (ATP 983) im Hauptfeld vertreten. Der 22-jährige Tennisprofi in Diensten des Zweit-Bundesligisten Tennispark Versmold tritt in der ersten Runde auf den drei Jahre älteren Hendrik Jebens (ATP 626/SPOK Berlin). Am späten Montagabend gab es für den Ostwestfalen eine 3:6, 6:7-Niederlage.

Mit dem ATP-Challenger-Turnier im portugiesischen Maia, dotiert mit 44.800 Euro Preisgeld, endete der internationale Kalender. Erfreulich dabei auf Sicht des ostwestfälischen Tennisligisten Team Hämmerling TuS Sennelager, das sich mit Zdenek Kolar (ATP 232) ein lokaler Bundesliga-Profi in die letzte Siegerliste des Jahres eintragen konnte. Der 24-jährige Tscheche bestritt die Doppelkonkurrenz mit dem aus Turin stammenden ein Jahr älteren Italiener Andrea Vavassori (ATP 96) und im Finale besiegten sie das britisch-finnische Gespann Lloyd Glasspoo/Harri Heliovaara mit 6:3, 6:4. In der Einzelkonkurrenz waren in Maia gleich fünf Paderborner Tennisprofis aus dem Hämmerling-Team im Hauptfeld vertreten. Während Zdenek Kolar gleich sein Auftaktmatch verlor, kamen Arthur Rinderknech (ATP 165), Alexey Vatutin (ATP 246) sowie Frederico Ferreira Silva (ATP 183) immerhin bis ins Achtelfinale, der Slowake Jozef Kovalik (ATP 131) bis ins Viertelfinale. Er scheiterte am späteren spanischen Finalisten Carlos Taberner (ATP 143) mit 6:7(3), 1:6.

In der Woche zuvor fand das vorletzte ATP-Challenger-Turnier (52.080 US-Dollar Preisgeld) des Jahres im brasilianischen Sao Paulo statt. Erfreulich aus Sicht vom Team Hämmerling TuS Sennelager, dass der Portugiese Frederico Ferreira Silva sich bis ins Endspiel vordringen konnte. Doch zum Titelgewinn reichte leider nicht, denn der 22-jährige Lokalmatador Felipe Meligeni Rodrigues Alves (ATP 120) triumphierte mit einem finalen 6:2, 7:6(1) Erfolg.

Großer Einzelsieg für den 19-jährigen Jonas Forejtek: Beim ATP-Turnier in Sofia bezwang er im Auftaktmatch den ehemaligen Weltranglisten-Dritten Marin Cilic in zwei Sätzen. © Thomas Schulte

Großer Einzelsieg für den 19-jährigen Jonas Forejtek: Beim ATP-Turnier in Sofia bezwang er im Auftaktmatch den ehemaligen Weltranglisten-Dritten Marin Cilic in zwei Sätzen. © Thomas Schulte

Paderborn. Beim ATP 250er Turnier (389.270 Euro Preisgeld) im bulgarischen Sofia stand lediglich der für die ostwestfälische Tennis-Bundesliga-Mannschaft >Team Hämmerling TuS Sennelager< gemeldete 19-jährige Jonas Forejtek (ATP 399) im Hauptfeld. Der talentierte Tscheche war mittels Wild Card für das 32er Hauptfeld spielberechtigt und startete großartig. In seinem Auftaktmatch besiegte er den zur Weltklasse zählenden ehemaligen kroatischen Weltranglisten-Dritten Marin Cilic (ATP 43) mit 6:3, 6:2. Leider folgte das Aus in der folgenden Achtelfinalpartie mit 4:6, 2:6 gegen den Franzosen Richard Gasquet (ATP 34). Bereits in der Qualifikation schieden mit Erstrundenniederlagen die Hämmerling-Profis Jozef Kovalik (ATP 126), Frederico Ferreira Silva (ATP 200) und Zdenek Kolar (ATP 229) aus.

Im slowakischen Sofia stand das mit 44.820 Euro dotierte ATP-Challener-Turnier in der vergangenen Woche im Kalender. Arthur Rinderknech (ATP 174) unterlag im Achtelfinale dem topgesetzten Finnen Emil Ruusuvuori (ATP 84) glatt mit 1:6, 4:6 und für den 22-jährigen Alex Molcan (ATP 304) kam das Aus bereits in seinem Auftaktmatch. Besser lief es für den Slowaken im Doppel mit seinem Landsmann Lucas Klein. Sie spielten sich überzeugend bis ins Finale vor, mussten sich dann aber mit 4:6, 3:6 dem finnischen Duo Harri Heliovaara/Emil Ruusuvuori geschlagen geben. Die beiden Turniersieger hatten zuvor im Halbfinale das Hämmerling-Gespann Manuel Guinard/Arthur Rinderknech mit 7:6(2), 7:6(4) bezwingen können.

Der ebenfalls für das Team Hämmerling TuS Sennelager gelistete Däne Holger Vitus Rune (ATP 545) gewann das mit 15.000 Euro Preisgeld dotierte ITF-Turnier im spanischen Valldoreix; nähe Barcelona. Im Finale besiegte der 17-jährige Jungprofi den fünf Jahre älteren Franzosen Thomas Laurent (ATP 493) mit 6:4, 6:0 und kam zu seinem zweiten Titelgewinn in dieser Corona-Saison. Mitte September gewann Rune im schweizerischen Klosters bereits ein ITF-Turnier.

Ihr erster gemeinsamer Auftritt war überzeugend und Hubert Hurkacz (rechts) gewann mit dem Kanadier Felix Auger-Aliassime die Doppelkonkurrenz in Paris. © Cedric Lecocq (FFT)

Ihr erster gemeinsamer Auftritt war überzeugend und Hubert Hurkacz (rechts) gewann mit dem Kanadier Felix Auger-Aliassime die Doppelkonkurrenz in Paris. © Cedric Lecocq (FFT)

Im Einzel sorgt Norbert Gombos für Aufsehen • Qualifikationssieger und Goffin-Bezwinger
Paderborn. Die internationale Tennisszene traf sich vor dem abschließenden ATP-Finale der weltbesten Acht in London (15. bis 22. November) zum letzten Test in Paris-Bercy. Einer der Weltmeister, der heute 23-jährige Deutsche Alexander Zverev (ATP 7) gewann vor zwei Jahren den Titel, verlor allerdings am gestrigen Sonntag (08. November 2020) das Finale des ATP 1000er Event in der französischen Metropole gegen den Russen Danil Medvedev (ATP 5) mit 7:5, 4:6, 1:6.

Aber nicht nur der aus Moskau stammende und in Monte Carlo lebende Russe streckte freudestrahlend an diesem Endspieltag die Siegertrophäe im leeren Palais Omnisports in Richtung Hallendecke, gleiches tat ihm zuvor Hubert Hurkacz (ATP 33) vom Tennis-Bundesligisten Team Hämmerling TuS Sennelager. Während es für den 23-jährigen Polen im Einzel alles andere als gut lief, Erstrundenniederlage mit 5:7, 7:6(5), 4:6 gegen den aus Moldavien stammenden Lucky Loser Radu Albot (ATP 90), war seine Auftritt in der Doppelkonkurrenz ein einziges Sahnestückchen. Gemeinsam mit dem 20-jährigen Felix Auger-Aliassime (ATP 21), dieses Duo trat im Übrigen erstmals gemeinsam an, gab es einen großartigen Siegeslauf. Der endete letztlich mit einem finalen 6:7(3), 7:6(7), 10:2 Triumph des polnisch/kanadischen Duos über die an Nummer zwei gesetzten aktuellen US Open-Sieger Mate Pavic/Bruno Soares (Kroatien/Brasilien).

Knapp zwei Stunden dauerte dieses Endspiel an. Es war zudem äußerst spannend und im zweiten Satz hatte die kroatisch/brasilianische Paarung, die auf zweistellige ATP-Tour-Erfolge zurückblicken kann, den nächsten Titel fast schon gewonnen. Aber auch nur fast. Zwar hatten sie im zweiten Durchgang fünf Matchbälle, doch die beiden Außenseiter kämpften bravourös. Nachdem sie die drohende Niederlage des zweiten Durchgangs abwenden und das Duell auf Satzausgleich stellen konnten, war das favorisierte Duo nicht mehr in der Lage diese Auseinandersetzung zu drehen. Letztlich siegten Felix Auger-Aliassime und Hubert Hurkacz bei ihrem Debüt auf der Bühne des Welttennis mit einem beeindruckenden Triumph und der finanzielle Lohn sind 91.665 Euro. Zudem gibt es 1.000 ATP-Points und im Interview auf dem Court sagte ein überglücklicher Hubert Hurkacz: „Es ist riesig diesen Titel gewonnen zu haben. Aber Felix hat auch unglaublich gespielt.“

Wie außerordentlich dieser sportliche Erfolgsweg war, ist an ihren Siegen zuvor zu belegen. Als ungesetzte Paarung kamen die späteren Paris-Sieger unter anderem in der zweiten Runde zu einem 6:3, 3:6, 10:8 Sieg über die topgesetzten Robert Farah/Horacio Zeballos (Kolumbien/Argentinien) und es folgte ein 4:6, 7:5, 10:6 Erfolg gegen die Drittplatzierten John Peers/Michael Venus (Australien/Neuseeland). Im Halbfinale standen sie den Wimbledonsieger des Jahres 2017, Lukasz Kubot/Marcelo Melo (Polen/Brasileine) gegenüber, die in dieser Saison bereits in Acapulco und Wien siegreich waren. Nur nicht in Paris-Bercy. Hier gab es am Ende es einen nervenstarken 6:2, 1:6, 10:5 der späteren >Rolex Paris Masters< Sieger.

Eine spielstarke Leistung bot der ebenfalls für das Team Hämmerling TuS Sennelager spielende Norbert Gombos (ATP 88). Der 30-Jährige musste zunächst in die Qualifikation, besiegte beim Einzug ins Hauptfeld den Radu Albot mit 7:5, 4:6, 6:4, und sorgte auch dort für Furore.

Nach seinem Auftaktsieg gegen den für Blau-Weiss Krefeld spielenden Italiener Marco Cecchinato (ATP 78) schreib Gombos mit einem weiteren Erfolg Schlagzeilen. Mit 6:4, 7:6(6) schaltete der aus Bratislava stammende Slowake keinen geringeren als den 29-jährigen belgischen Weltklassemann David Goffin aus. Zwar folgte in der nächsten Runde mit einer 5:7, 2:6 Niederlage gegen den Spanier Pablo Carreno Busta (ATP 15) das Aus, doch anhand dieser zuvor erspielten Siege deutete Norbert Gombos sein großes spielerisches Potential an.

Während Hubert Hurkacz in dieser Woche pausiert, startet der aus Montreal stammende Felix Auger-Aliassime beim ATP 250er Turnier in Sofia. Dort ist auch der für das Team Hämmerling TuS Sennelager spielende 19-jährige Jonas Forejtek (ATP 399) im Hauptfeld. Spielberechtigt gemacht mit einer Wild Card, trifft der talentierte Tscheche in seinem Erstrundenmatch auf Marin Cilic (ATP 419. Beim ATP Challenger in Bratislava treten Arthur Rinderknech (ATP 174) und Manuel Guinard (ATP 175) an; sowohl im Einzel als auch gemeinsam im Doppel. Der aus dem eigenen Sennelager-Nachwuchs kommende Alex Molcan (ATP 304) ist ebenfalls in Bratislava im Turniergeschehen. Sowohl im Einzel als auch im Doppel. Diesen Wettbewerb bestreitet der 22-Jähirge mit seinem slowakischen Landsmann Lukas Klein (ATP 316).

Die Doppelkonkurrenz des ATP-Challenger in Ismaning gewann das Duo David Pel (links) und Andre Begemann. © Jürgen Hasenkopf

Die Doppelkonkurrenz des ATP-Challenger in Ismaning gewann das Duo David Pel (links) und Andre Begemann. © Jürgen Hasenkopf

Paderborn. Der frühere Tennis-Bundesliga-Profi vom Team Hämmerling TuS Sennelager, der Franzose Antoine Hoang (ATP 134), musste sich am vergangenen Sonntag (25. Oktober) im Finale des mit 44.820 Euro Preisgeld dotierten ATP-Challenger im bayerischen Ismaning mit 4:6, 6:7(4) dem 24-jährigen Schweizer Andrea Hüsler (ATP 187) geschlagen geben. Gleichwohl konnte sich bei diesem Turnier ein Akteur des ostwestfälischen Tennis-Bundesligisten in die Siegerliste eintragen. Die Doppelkonkurrenz gewann der Niederländer David Pel (ATP-Doppel-Rangliste 79) mit seinem aus Lemgo stammenden Partner Andre Begemann (TC Großhesselohe). Im Finale bezwang das Duo die britisch/US-amerikanische Paarung Lloyd Glasspool/Alex Lawson mit 5:7, 7:6 (2), 10:4 und die Sieger analysierten so ihren Erfolg: „Es war ein sehr enges Match, wie es bei einem Finale auf Teppich-Belag meistens zu erwarten ist. Man muss einfach versuchen, mental immer dran zu bleiben. Am Ende haben wir gute Lösungen bei unseren Returns gefunden“.

Das erfolgreiche Auftreten von David Pel/Andre Begemann soll in dieser Woche eine Fortsetzung beim ATP-Challenger-Turnier in Hamburg (44.820 Euro Preisgeld) finden. Sie gehen als Nummer eins der Setzliste in die Konkurrenz und treffen in der ersten Runde auf das deutsche Wild-Card-Paar Marvin Möller/Max Wiskandt. Zwei weitere Sennelager-Tennisprofis sind im Doppel-Wettbewerb vertreten. Der Pole Jan Zielinski (ATP-Doppel 216) tritt mit dem Schweden Andre Goransson (ATP 85), Nummer drei der Setzliste, an und haben die Franzosen Sadio Doumbia/Fabien Reboul zugelost bekommen. Mit seinem 20-jährigen Landsmann Hugo Gaston bildet der fünf Jahre ältere Arthur Rinderknech ein Duo. Sie treffen zum Turnierauftakt auf das dänisch/US-amerikanische Gespann Mikael Torpegaard/J.J. Wolf. In der Einzelkonkurrenz sind aus ostwestfälischer Sicht Sumit Nagal (ATP 130) und Arthur Rinderknech (ATP 168) vertreten. Der in Hannover lebende Inder trifft als Nummer fünf der Setzliste auf Hugo Gaston (ATP 162) und der 25-jährige Franzose Rinderknech spielt gegen den an Nummer zwei platzierten Japaner Taro Daniel (ATP 121). Aktuelle Ergebnisse sind unter www.atptour.com/en/scores/current-challenger/hamburg/8297/draws einzuholen.

Auf Challenger-Ebene steht in diesen Tagen ein weiteres Turnier in Marbella im Kalender und auch hier sind Bundesliga-Spieler vom Team Hämmerling involviert. Der an Position acht platzierte Slowake Josef Kovalik (ATP 126) trifft zum Auftakt auf den Briten Jay Clarke (ATP 189), Maxime Janvier (Frankreich/ATP 206) muss gegen den Slowenen Blaz Rola (ATP 152) antreten und der erst 17-jährige Kopenhagener Holger Vitus Rune (ATP 550) hat sich mit dem Franzosen Elliot Benchetrit (ATP 221) auseinanderzusetzen. Aktuelle Ergebnisse sind unter www.marbellachallenger.com einzuholen.

Nach den beiden ATP-Events in Köln findet diese Turnierserie in der österreichischen Metropole Wien seine Fortsetzung. Das ATP 500er in der Stadthalle ist mit 1,55 Millionen Euro dotiert und Nobert Gombos (ATP 104) ist mit einem Qualifikationserfolg gestartet. Sein 5:7, 6, 6:4-Erfolg im kleinen Finale gegen den Ukrainer Vitaly Sachko (ATP 453) brachte ihn ins Hauptfeld. Gleich hier eine große Herausforderung, denn kein anderen als der spielstarke russische Weltklassespieler Andrey Rublev (ATP 8) ist der nächste Kontrahent. Etwas leichter hat es dagegen Hubert Hurkacz (ATP 31), der seine Erstrundenpartie gegen den 32-jährigen ungarischen Qualifikanten Attila Balazs (ATP 88) zu bestreiten hat. Aktuelle Ergebnisse sind unter www.erstebank-open.com einzuholen.