1. Tennis-Point Bundesliga Herren
Mit sieben Aufstiegen zum Erstligist: Team Hämmerling TuS Sennelager
Das Interview mit Ralf Hämmerling, zugleich Hauptsponsor und Namensgeber

Der Tennisverband Schleswig-Holstein stellte bereits 1970 auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Tennis Bundes (DTB) den Antrag eine Tennis-Bundesliga der Herren einzuführen, zog aber den Antrag wieder zurück. Kurios in dem Zusammenhang: Dieser nördlichste Verband hat bis zum heutigen Tage mit noch keinem Herren-Team in der dann 1972 eingeführten Liga gespielt. Insgesamt gehörten bis heute 53 Vereine dem Oberhaus des nationalen Mannschaftssports an und aus dem Gründungsjahr ist lediglich noch der HTC Blau-Weiß Krefeld mit 26 Jahre Zugehörigkeit dabei. Am längsten gehört der aktuelle Deutsche Meister TK Grün-Weiss Mannheim mit 43 Jahren dazu. Die letztjährig abgestiegenen Neusser gehörten 37 Jahre und der Rochusclub Düsseldorf 31 Jahre dazu.

Berlin Rekordhalter

Auch unter den nationalen Titelträgern gibt es einige längst vergessene Namen, wobei der erste Mannschaftstitel bereits 1921 vergeben wurde: Blau-Weiß Berlin. Erster Bundesliga- Meister wurde 1972 der LTTC Rot-Weiß Berlin, der mit elf nationalen Meisterschaften Rekordhalter ist. Neuss kommt auf 10 Titelgewinne vor Mannheim (7) und dem TC Amberg am Schanzl mit sechs Meisterschaften. Über eine einzige Meisterschaft konnten sich unter anderem der Berliner SC (1924), Schwarz-Weiß Bonn (1966), Eintracht Frankfurt (1968) und Iphitos München mit Wimbledonchampion Michael Stich (1990) freuen. In dieser Reihe der illustren Clubs hat sich nun das Team Hämmerling TuS Sennelager eingereiht und die Paderborner starten am 07. Juli mit einem Heimspiel gegen Grün-Weiss Mannheim in die 48. nationale Saison. Sportjournalist Frank Hofen (hofmedia Kommunikation) hat mit dem Unternehmer und zugleich auch Hauptsponsor Ralf Hämmerling ein Interview geführt.

Bildzeile: Der Unternehmer Ralf Hämmerling, zugleich Hauptsponsor des gleichnamigen Tennis- Bundesliga-Teams, beschäftigt rund 500 Mitarbeiter und hat seinen Firmensitz in Paderborn. © hofmedia

? In gut acht Wochen beginnt die Tennis-Bundesliga der Herren. Freuen Sie sich darauf.
Ralf Hämmerling: Ja, natürlich. Nachdem wir entschieden haben die Herausforderung anzunehmen, hat unser Team sofort mit den Vorbereitungen begonnen und wir freuen uns sehr darauf.

? Ich frage auch deshalb so, weil die Herausforderung mit David und Goliath zu vergleichen ist. Also ungleich aussichtsloser für den Aufsteiger.
Ralf Hämmerling: Wir wissen, dass wir nur eine Außenseiterrolle spielen. Aber die Mannschaft hat in den letzten Jahren mit so viel Engagement, Teamgeist und Spielfreude begeistert, dass sie es verdient haben, jetzt auch 1. Bundeliga zu spielen. Wir sind optimistisch und rechnen uns eine kleine Chance aus.

? Man muss Ihnen Respekt zollen, diese Herausforderung angenommen zu haben. War das letztlich Leichtsinn.
Ralf Hämmerling: Nicht Leichtsinn, sondern pure Euphorie und Spaß daran die Herausforderung anzunehmen.

? …zumal der TuS Sennelager noch nicht einmal eine Bundesliga-taugliche Anlage besitzt. Wo tragen Sie die Heimspiele aus.
Ralf Hämmerling: Wir haben uns nach einem Partnerverein umgesehen und hatten Angebote aus ganz Ostwestfalen-Lippe. Wir haben uns aber sehr schnell für Blau-Rot Paderborn entschieden. Gemeinsam möchten wir die Heimspiele zu einem Event werden lassen mit einem Angebot für die ganze Familie. Die Kooperation ist groß und wir bleiben in Paderborn. Das sind wir unseren Fans auch schuldig.

? Aber eine Bundesliga-taugliche Mannschaft haben Sie.
Ralf Hämmerling: Ja, davon können Sie ausgehen 😀. Jeder Einzelne ist maximal motiviert und sieht darin auch eine Chance, sich sportlich auf dieser Plattform zu präsentieren sowie auf sich aufmerksam zu machen.

? Bundesliga-Tennis ist auch Profisport. Wie haben Sie dies finanziert bekommen.
Ralf Hämmerling: Unsere Unternehmensgruppe wird nach wie vor als Hautsponsor fungieren. Alle bisherigen Sponsoren sind wieder dabei und auch neue Partner konnten gewonnen werden.

? Sie sind ein erfolgreicher Firmeninhaber und haben Ihr Unternehmen kontinuierlich entwickelt. Wollen Sie das auch auf das Bundesliga-Team Hämmerling übertragen.
Ralf Hämmerling: Ich habe immer versucht, aus dem Unmöglichen das Mögliche zu machen. Diese Philosophie leben wir auch beim Tennis.

? Sie sind ja auch Fußballfan und der SC Paderborn ist erfreulicherweise wieder eine Marke. Könnte das mit dem Team Hämmerling TuS Sennelager auch gelingen.
Ralf Hämmerling: Fußball hat in der Öffentlichkeit einen ganz anderen Stellenwert. Aber mittlerweile ist es uns gelungen, auch die Tennisabteilung des TUS SG Sennelager in der Region als Marke zu etablieren.

? Welche Voraussetzungen sind zu erbringen um eine Marke zu sein.
Ralf Hämmerling: Wir müssen bei den Kindern und Jugendlichen anfangen, sie wieder mehr für den Tennissport zu begeistern. Wir haben mit Marc Renner als Sportwart und Marius Kur als Trainer ein erfahrenes und engagiertes Duo. Marius Kur ist ein anerkannter Experte, der in seiner Tennis Base Germany in Münster Kinder ab 12 Jahren und Jungprofis aus- und weiterbildet. Von dort kommen unsere neuen Talente.

? Was überwiegt: Einmal die Liga gespielt zu haben oder langfristig das Ziel zu verfolgen, sich sportlich zu etablieren.
Ralf Hämmerling: Sollte es uns gelingen, die 1. Liga zu halten, werden wir versuchen, ein Langzeitprojekt zu starten. Die Gespräche mit den Sponsoren lassen mich optimistisch in die Zukunft schauen.

? Weltklasse im Club, ist die Headline der Tennis-Bundesliga. Wird das in der Stadt Paderborn auch so gesehen.
Ralf Hämmerling: Wir haben die Stadt natürlich auch angesprochen und sind auf offene Ohren gestoßen. Bei der Renovierung der Plätze auf der Anlage von Blau-Rot haben wir bereits Unterstützung erhalten. In einer ersten Pressekonferenz konnten wir die Medien schon für das Thema Weltklassetennis in Paderborn sensibilisieren. Je näher wir dem ersten Spieltag kommen, umso mehr werden wir über Zeitung und Radio die Öffentlichkeit informieren.

? Die Bundesliga-Teams strotzen nur so von Top 100 Profis. Mehr als 30 an der Zahl. Warum bietet Ihre Mannschaft keinen solchen Spieler auf.
Ralf Hämmerling: Wir haben mit Jozef Kovalik zum Zeitpunkt der Verpflichtung einen Top 85-Spieler gehabt, der leider verletzungsbedingt aus der ATP-Ranking 100 gerutscht ist.

? TuS Sennelager war in all den Ligen, wo sie gespielt haben, immer nur Außenseiter. Am Ende kamen sieben Aufstiege in sieben Jahren heraus. Ist das >wenig beachtetet< letztlich die Stärke des Teams.
Ralf Hämmerling: Ja, ohne Druck zu spielen ist natürlich ein Vorteil. Aber die Mannschaft ist auch außergewöhnlich gut als Team aufgetreten, einschließlich Trainer und Sportwart. Sie haben sich immer gegenseitig gepuscht und unterstützt. Sie sind teilweise regelrecht über sich hinausgewachsen.

? Also, Wunder gibt es immer wieder. Glauben Sie daran.
Ralf Hämmerling: Immer positiv denken!

? Kann der außergewöhnliche TuS-Teamgeist dies womöglich realisieren.
Ralf Hämmerling: Die Jungs freuen sich jetzt schon riesig darauf und werden alles geben. Möglicherweise am 07. Juli erlebbar, wenn der Deutsche Meister aus Mannheim nach Paderborn kommt.

? Die haben eine Reihe von Tennisstars dabei. Aber Bange machen gilt nicht, oder.
Ralf Hämmerling: Letztlich kommt es auch darauf an, mit welchen Top-Spielern Grün-Weiss Mannheim antritt und dann schau ́n wir mal.

Wünsche dem Liga-Debütanten viel Glück!

 

Alter: 62 Jahre
Geboren in: Elze (Wedemark)
Status: Verheiratet
Kinder: Zwei und zwei Enkelkinder
Beruf: Selbstständiger Kaufmann
Name des Unternehmens: Hämmerling Group
Stammsitz des Unternehmens:/td> Paderborn
Branche: Handel und Logistik
Beschäftigte: 500 Mitarbeiter
Umsatz: 120 Millionen Euro
Übe welchen Sport aus: Tennis
Hobbys: Tennis, Fußball, Rennsport
Entspanne mich am besten bei… einem guten Glas Rotwein und einer Zigarre
Lebensphilosophie: Geht nicht, gibt ́s nicht!

Team Hämmerling TuS Sennelager Frank Hofen (Bundesliga-Pressestelle) 33790 HalleWestfalen, 18. Mai 2019

1. Tennis-Point Bundesliga Herren
Team Hämmerling TuS Sennelager • Saison 2019 • Bis dato gute Resultate
Nun spielen drei Bundesliga-Profis des TuS beim Grand Slam French Open in Paris an Jozef Kovalik & Antonie Hoang im Hauptfeld • Manuel Guinard bestreitet Qualifikation

Paderborn. In etwas mehr als zwei Monaten beginnt für das Hämmerling Team TuS Sennelager erstmals der Spielbetrieb in der 1. Tennis-Point Bundesliga. Mit dem Heimspiel am 07. Juli (Sonntag 2019) – auf der Anlage bei Blau-Rot Paderborn – gegen den aktuellen Deutschen Meister Grün-Weiss Mannheim startet der Aufsteiger aus Ostwestfalen diese neue Herausforderung. Auf einige der badischen Meisterspieler könnten die beiden Spitzenspieler Jozef Kovalik (ATP 134) und Antoine Hoang (ATP 142) bereits bei den am 27. Mai 2019 mit 42,66 Millionen Euro dotierten French Open in Paris treffen. Wer im Übrigen in der ersten Rundes des Hauptfeldes in Paris ausscheidet, kassiert immerhin noch 46.000 Euro Preisgeld! Der 26-jährige Slowake schlägt seit vier Jahren regelmäßig bei den vier Grand Slam-Turniere auf. Während sich der in Bratislava wohnende Jozef Kovalik, den seine Freunde >JoJo< rufen, in der Vergangenheit stets durch die Qualifikation für die 128er Hauptfelder der Grand Slams spielen musste, bleibt ihm für das nun anstehenden Turnier in Roland Garros diese Mühen erspart. Er ist mittels Protecting Ranking dabei. Das heißt: Am 22. Oktober 2018 wurde er auf der Weltranglistenposition 80 notiert und dieses ATP-Ranking ist ihm sozusagen als >Protecting Ranking< zugestanden worden und bedeutet demzufolge einen Platz im Hauptfeld.

Bereits zweimal konnte sich der Slowake in den Jahren 2017 und 2018 durch die strapaziösen Quali-Runden spielen, hatte dann jedoch großes Auslosungspech im Hauptfeld. Vor zwei Jahren traf er in der ersten Runde auf den damaligen Weltranglisten-Dritten Stan Wawrinka und unterlag dem Schweizer mit 2:6, 7:6(6), 3:6, der sich anschließend bis ins Finale (Niederlage gegen Rafael Nadal) durchspielen konnte. Nicht viel besser erging es ihm vor zwölf Monaten, denn auch diesmal hatte er als Qualifikationssieger kein Glück. In seinem Erstrundenspiel traf er auf den heute 27-jährigen Spanier Pablo Carreno Busta, damals die Nummer 11 der ATP-Weltrangliste, und er verlor nach Satzgewinn knapp mit 6:4, 1:6, 5:7, 6:7(5). Inzwischen geht die spielerische Form bei der Nummer eins des TuS-Bundesliga- Teams nach oben, wie die letzten vierzehn Tage gezeigt haben. Sowohl in Rom als auch in dieser Woche beim mit 92.000 Euro Preisgeld dotieren ATP-Challenger in Heilbronn erreichte Kovalik jeweils das Viertelfinale. Beim Neckarcup gab es vor zwei Tagen eine unglückliche 6:1, 3:6, 6:7(1) Niederlage gegen den für den Ligakonkurrenten HTC Blau-Weiß Krefeld spielenden Italiener Stefano Travaglia (ATP 124).

Bildzeile: Mit guten Resultaten aus jüngster Zeit geht Sennelagers Bundesliga-Profi Antonie Hoang sein zweites Grand-Slam-Abenteuer bei den French Open in Paris an. © Christopher Volkmer (WTV)

Während Jozef Kovalik bereits auf eine vierjährige Teilnahme bei Grand Slam-Turnieren zurückblicken kann, ist es für die Nummer zwei des Hämmerling-Teams, Antoine Hoang, erst das zwei Dabeisein. Die französischen Grand-Slam-Veranstalter gaben ihrem Landsmann eine Wild Card für das Hauptfeld und honorierten sozusagen seine jüngst erspielten sportlichen Leistungen. Der sympathische und bescheidene Antonie Hoang debütierte zu Beginn des Jahres 2019 bei den Australien Open in Melbourne und unterlag in der ersten Runde der Qualifikation dem El Salvadorianer Marcelo Arevalo in zwei Sätzen. Doch insgesamt gesehen hat sich der 23-jährige Franzose, zu Hause in Toulon, in etwas mehr als einem Jahr von der Weltranglistenposition 315 auf Position 142 stark verbessert. Es ist davon auszugehen, dass er damit noch längst nicht seine beste ATP-Notierung erreicht hat. Eine Platzierung unter den besten 100 der Welt ist zweifelsohne in diesem Jahr noch möglich.

So erreichte Hoang gleich zu Beginn des Jahres das Finale des ATP-Challengers in Rennes – Zweisatzniederlage gegen Ricardas Beranski (ATP 110) – und auf dem Weg dahin triumphierte er im Viertelfinale mit 2:6, 7:6(5), 6:4 über Marcos Baghdatis.

Der Zyprer stand 2006 immerhin im Finale der Australian Open in Melbourne. Positives hat der smarte Franzose auch von der ATP World Tour zu vermelden. Beim 250er Tour-Event im Februar in Montpellier besiegte er in der ersten Runde den belgischen Davis Cup-Spieler Steve Darcis (Kurhaus Lambertz Aachen) mit 6:1, 6:2 und musste sich im Achtelfinale dem Franzosen Jeremy Chardy (ATP 35) mit 3:6, 5:7 geschlagen. Diese Resultate zeigen auf, dass die Top 100 für Antoine Hoang durchaus ein realistisches Ziel sind.

Der dritte Sennelager-Tennisprofi, der auf dem roten Sand von Paris sein Glück versuchen wird, ist Manuel Guinard (ATP 391). Auch er wurde mit einer Wild Card ausgestattet. Sein aktuelles ATP-Ranking hätte noch nicht einmal einen Antritt in der Qualifikation ermöglicht, so dass er nun mittels Wild Card dabei sein kann. Und es ist sein erster Auftritt bei einem Grand-Slam-Turnier. Respektabel waren zuletzt die Resultate des 23-jährigen Franzosen. Anfang Mai stand er im Doppel mit seinem Teamkollegen Artur Rinderknech im ATP- Challenger im US-amerikanischen Savannah und zuvor waren Doppel-Halbfinals bei ITF- Turnieren in britischen Bolton (mit Antonie Escoffier vom Zweit-Bundesligisten Bielefelder TTC) und im tunesischen Monastir (mit dem für Schwarz-Weiß Landau spielenden Franzosen Gabriel Petit) seine erfreuliche Ergebnisse. Hinzu kommt ein ITF-Doppelsieg mit dem Tunesier Azis Dougaz zu Beginn des Jahres im US-amerikanischen Tucson gegen das britische Duo Lloyd Glasspool/Evan Hoyt mit 6:4, 5:7, 10:3. Gegen diesen 24-jährigen Engländer Evan Hoyt (1. TC Rot-Weiss Wiesloch) unterlag Manuel Guinard im März im Einzelfinale des ITF-Turniers im portugiesischen Quinta Do Lago mit 4:6, 3:6.

Team Hämmerling TuS Sennelager Frank Hofen (Bundesliga-Pressestelle) 33790 HalleWestfalen, 19. Mai 2019

1. Tennis-Point Bundesliga Herren
Team Hämmerling TuS Sennelager • Saison 2019
Dominic Thiem (Grün-Weiss Mannheim) mit ATP Ranking 4 der Star der Liga Debütant Team Hämmerling TuS Sennelager mit einem ausgeglichen Teamaufgebot Kovalik ist neue Nummer Eins • Neuzugang Matkowski war die Sieben der Doppelwelt

Paderborn. Am 15. März 2019 war die personelle Geheimniskrämerei vorbei, denn an diesem Tag hatten die zehn Bundesliga-Teams der 1. Tennis-Point Bundesliga ihre Mannschaftsmeldungen beim Deutschen Tennis Bund (DTB) offenzulegen. Spontan fiel Ralf Hämmerling, Hauptsponsor des ostwestfälischen Bundesliga-Debütanten TuS Sennelager, dazu ein: „Träumen darf man ja ruhig einmal“, meinte der Paderborner Unternehmer, als er die Mannschaftsmeldung des TK Grün-Weiss Mannheim in den Händen hielt. Was ihn so begeistert, ist die Tatsache, dass der aktuelle Deutsche Mannschaftsmeister an seiner Spitzenposition den Österreicher Dominic Thiem gemeldet hat. Er ist mit der gemeldeten Weltranglisten-Position 8 der bestplatziertes Profi der nationalen Eliteliga ist.

Dieses ATP-Ranking des 25-jährigen Wieners war allerdings am letzten Montag bereits wieder passé. Tags zuvor hatte er sich im kalifonischen Indian Wells beim 1000er-Tour Event den Titel mit einem Dreisatzsieg (3:6, 6:3, 7:5) über Roger Federer gewonnen und der ATP- Computer notiert ihn erstmals in seiner Karriere auf Platz vier der Weltrangliste. „Ich glaube, wenn die Mannheimer tatsächlich mit Thiem kommen würden, wäre die Anlage bei Blau-Rot rappelvoll“, meint Marc Renner, denn das Team Hämmerling TuS Sennelager bestreitet seine vier Tennis-Bundesliga-Heimspiele auf der Paderborner Anlage an der Hermann-Kirchhoff- Straße 51. Und in dieses sportliche Abenteuer starten die Ostwestfalen bekanntlich zum Ligaauftakt der Saison 2019 am ersten Spieltag, dem 07. Juli, mit einem Heimspiel gegen die Kurpfälzer.

Allerdings kann zum heutigen Zeitpunkt noch niemand so recht sagen, wer wann in welcher Mannschaftsformation antreten wird, von daher ist durchaus ein wenig Träumerei erlaubt. Doch eines fällt generell auf: Auch in der 48. Saison der 1. Tennis-Point Bundesliga der Herren ist diese mit erstklassigen Namen bestückt und beim Aufsteiger darf man sich zu recht „auf Tennis-Weltklasse im Club“ freuen. Insgesamt sind 30 Top 100-Profis gemeldet und hinter Dominic Thiem folgen gemäß des ATP-Rankings vier aus den ersten zwanzig der Welt: Marco Ceccinato (ATP 16/Blau-Weiß Krefeld/Italien), Fabio Fognini (ATP 17/Kölner THC Stadion Rot-Weiss/Italien) Roberto Bautista-Agut (ATP 18/Kurhaus Lambertz Aachen/Spanien) und Nikoloz Basilashvili (ATP 19/TC Großhesselohe/Georgien).

Unter den ersten 100 gelisteten Tennisprofis der ATP-Rangliste befinden sich auch fünf Deutsche und die wurden wie folgt gemeldet: Davis-Cup-Spieler Philipp Kohlschreiber (ATP 31) ist die Nummer eins bei Badwerk Gladbacher HTC und sein Nationalteam-Kollege Jan- Lennard Struff (ATP 54) sowie Cedrik-Marc Stebe (ATP 95) sind beim fünffachen Deutschen Meister Kurhaus Lambertz Aachen im Aufgebot. Der Ex-Mannheimer Peter Gojowczyk (ATP 87), ehemals die ATP-Nummer 39, schlägt in 2019 beim Aufsteiger TC Großhesselohe auf, während der 23-jährige Maximilian Marterer (ATP 97) weiterhin in Diensten des Deutschen Meisters steht.

Auch wenn das Team Hämmerling TuS Sennelager nicht mit so prominenten Namen aufwarten kann, muss dies nichts heißen. Es hat nämlich den Anschein, dass man in der Breite bestens aufgestellt ist. Vor allem auf den ersten drei Plätzen sind Spieler gemeldet, die auf der roten Asche zu bestehen wissen.

„Er hat sich sportlich enorm weiter entwickelt“, sagt Marc Renner und meint damit Antoine Hoang. Der zierliche 23-jährige Franzose hat seit einem Jahr einen kontinuierlichen Aufschwung und mit der Weltranglistenplatzierung 123 sein derzeitiges Karrierehoch erreicht. Sein Sprung unter die besten 100 der Welt ist greifbar

Da wurde Sennelagers neue Nummer Eins, Jozef Kovalik, bereits notiert. Vom renommierten Rochusclub Düsseldorf in die Senne ist der 26-jährige Profi – er erspielte sich letztjährig in der NRW-Landeshauptstadt einen 3:0-Bilanz – gewechselt. Der aus Bratislava stammende Slowake ist aktuell die Nummer 109, sein bestes Ranking war Platz 80. Diese Platzierung erreichte er mit zweimal Halbfinale bei den Sofia Open und German Open in Hamburg und darüber hinaus weißt seine Vita vier ATP-Challenger und 15 ITF-Future-Turniersiege auf. Bemerkenswert zudem sein Doppelauftritt bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen in Singapur im Jahre 2010, wo er mit seinem Landsmann Filip Horansky die Bronzemedaille gewinnen konnte.

Mit dem ATP-Ranking 136 hatte der aus Wolgograd stammende 26-jährige Alexey Valutin (ATP 201) sein spielerisches Potential ebenfalls schon unter Beweis stellen können. Der Russe trug letztjährig in der zweiten Bundesliga Nord das Trikot des deutschen Rekordmeisters LTTC Rot-Weiss Berlin, der wiederum in den Jahren 1923, 1925, 1965, 1967 und von 1970 bis 1976 nationaler Titelträger war. Die weiteren Neuzugängen beim TuS sind der 28-jährige Slowake Norbert Gombos (ATP 264/Bestes ATP-Ranking 80) vom TK Kurhaus Lambertz Aachen, der 23-jährige Franzose Arthur Rinderknech (ATP 416), zuletzt beim Suchsdorfer SV und Manuell Guinard (ATP 480) aus Frankreich.

Zuletzt in den USA mit Collegetennis sehr erfolgreich waren der mit einem deutschen Pass ausgestattete 25-jährige Brasilianer Karue Sell (ATP 488) und der drei Jahre jüngere aus Warschau stammende Pole Jan Zielinski. In der Phalanx der Neuen ist der 38-jährige Marcin Matkowski zwar der Älteste, aber zugleich auch bis dato der Erfolgreichste. Aktuell wird er weltweit als Nummer 114 notiert, doch der aus Warschau stammende Profi war vor zehn Jahren weltweit die Nummer Sieben. In den Jahren 2003 bis 2017 erspielte er sich auf der ATP World Tour, zumeist mit seinem Landsmann Mariusz Fyrstenberg, 18 Doppeltitel und 30 Finalteilnahmen.

Und der Pole ist immer noch sportlich erfolgreich unterwegs. So wie im vergangenen Jahr mit seiner Finalteilnahme (Partner war der Schwede Robert Lindstedt) in Stuttgart auf Rasen beim ATP-Mercedes Cup oder bei den Australian Open zu Beginn diesen Jahres. Nimmt man dann noch den 27-jährigen Niederländer David Pel hinzu, unlängst im Hauptfeld beim 500er Tour- Event in Rotterdam und im ATP-Challenger-Finale im französischen Quimper mit dem aktuellen ATP-Doppelranking 116 hinzu, dann kann man heute schon die spielerische Stärke von Team Hämmerling TuS Sennelager einschätzen: Es hat knapp vier Monate vor dem ersten Aufschlag des Ligadebütanten den Anschein, dass er personell gut aufgestellt zu sein scheint.

Der Kader von Team Hämmerling TuS Sennelager: 1. Jozef Kovalik (ATP 109/Slowakei), 2. Antoine Hoang (ATP 141/Frankreich), 3. Alexey Valutin (ATP 201(Russland), 4. Dragos Dima (ATP 332/Rumänien), 5. Frederico Ferreira Silva (ATP 335/Portugal), 6. Norbert Gombos (ATP 264/Slovakei), 7. Ivan Gakhov (ATP 385/Russland), 8. Arthur Rinderknech (ATP 416/Frankreich), 9. Manuel Guinard (ATP 480/Frankreich), 10. Karue Sell (ATP 488/Deutschland), 11. Jan Zielinski (Polen), 12. David Pel (Niederlande), 13. Philipp Scholz (Deutschland), 14. Marcin Matkowski (Polen), 15. Julius Hillmann (Deutschland), 16. Louis Dietze (Deutschland).

Zugänge: Kovalik (Rochusclub Düsseldorf), Valutin (LTTC Rot-Weiss Berlin), Gombos (TK Kurhaus Aachen), Rinderknech (Suchsdorfer SV), Guinard (Marienburger SC), Sell, Zielinski (beide US-College-Teams), Matkowski (zuletzt ohne Verein).

Abgänge: Roberto Ortega-Olmedo (Tennispark Versmold), Patricio Heras (gesperrt), Dante Gennaro (Bremer TC), Tsung-Hua Yang, Gabriel Donev (beide Suchsdorfer SV), David Pichler, Dragos Nicolae Madaras und Vladimir Ivanov (alle eigene zweite Mannschaft).

Mannschaftsmeldungen zur 1. BL Herren

Hier stehen die komplette Mannschaftsmeldungen 1. Bundesliga als PDF zur Verfügung.

Unsere Begnungen

Heimbegegnungen Team Hämmerling TuS Sennelager (bei Blau-Rot Paderborn) • 07. Juli (Sonntag/Beginn 11.00 Uhr) 2019: TK Grün-Weiss Mannheim. 14. Juli (Sonntag/Beginn 11.00 Uhr) 2019: Allpresan Rochusclub Düsseldorf. 21. Juli (Sonntag/Beginn 11.00 Uhr) 2019: Blau-Weiß Krefeld. 10. August (Samstag/12.00 Uhr) 2019: Kurhaus Lambertz Aachen.

Auswärtsbegegnungen Team Hämmerling TuS Sennelager • 12. Juli (Freitag/13.00 Uhr) 2019: bei Badwerk Gladbacher HTC. 26. Juli (Freitag/Beginn 13.00 Uhr) 2019: bei Blau- Weiß Aachen. 28. Juli (Sonntag/Beginn 11.00 Uhr): beim TC Weinheim. 04. August (Sonntag/Beginn 11.00 Uhr) 2019: beim TC Großhesselohe München. 11. August (Sonntag/11.00 Uhr) 2019: beim KTHC Stadion Rot-Weiss Köln.

Team Hämmerling TuS Sennelager zur Mannschaft des Jahres gewählt

Kamen. Auf dem Verbandstag des Westfälischen Tennis-Verbandes (WTV) am 16. März standen auch diverse Ehren auf dem Programm. So unter anderem die Auszeichnungen für die >Beste Westfälische Tennisspielerin<, dem >Besten Westfälischen Tennisspieler< und der >Besten Westfälischen Mannschaft< des vergangenen Jahres. Bei der jeweiligen Abstimmung sind zum einen das Präsidium und der Sportausschuss des WTV involviert, zum anderen wird via WTV-Homepage gewählt. Seit 1992 finden diese Sportlerwahlen statt und noch nie war eine Mannschaft aus Paderborn im Vorschlag. Dies war diesmal anders, denn das Team Hämmerling TuS Sennelager sorgte mit dem Aufstieg in die 1. Tennis-Bundesliga innerhalb von sieben Jahren für eine faustdicke Überraschung und auf Grund dessen wurde das Team um Sportwart Mac Renner vorgeschlagen.

Der Bundesliga-Aufsteiger Team Hämmerling TuS Sennelager wurde zur Westfälischen Mannschaft des Jahres 2018 gewählt und das Banner nahmen Coach Marius Kur (links) und Sportwart Marc Renner entgegen. © Christoph Volkmer

Insgesamt wurden fünf Mannschaften vorgeschlagen, darunter die Große Westfälische Meden-/Poensgen-Mannschaft, die in 2018 immerhin Deutscher Mannschaftsmeister wurden, und der westfälische Damen-Zweitligist Union Münster. Die beiden Übrigen waren die WTV- Franz-Helmis-Mannschaft (Herren 60) und die TG Gahmen, die in ihrer Altersklasse Herren 60 ebenfalls Deutscher Mannschaftsmeister geworden sind. Doch die Konkurrenten hatten keine Chance gegen den Bundesliga-Aufsteiger, der mit 51 Prozent der Stimmen zur Mannschaft des Jahres 2018 gewählt worden sind. Mehr als 30 Prozentpunkte lagen sie vor dem Meden-/Poensgen-Team. Bei den Damen wurde die dreifache Senioren-Weltmeisterin Manon Kruse (Union Münster) gewählt und Jan-Lennard Struff ist der >Westfälische Tennisspieler des Jahres 2018<, der aber nicht zugegen war. Der aus Warstein stammende deutsche Davis Cup-Spieler befindet sich derzeit in den USA auf Turnierreise.

Team Hämmerling Group TuS Sennelager
Heimspiele des Aufsteigers werden beim Paderborner TC Blau-Rot ausgetragen
Gemeinsame Kampagne der beiden Vereine lautet: Tennis-Bundesliga in Paderborn

Paderborn. Die Tennis-Bundesliga der Herren gibt es bereits seit 1972 und in diesen 47 Jahren spielte so mancher Außenseiter in diesem elitären Kreis des nationalen Mannschaftsspielbetriebs mit. Vereinsnamen wie TC Vilsbiburg (1978), TEV Kelkheim (1988) oder TK Sinzig (1993) sind unter den bis dato 52 Clubs zu finden, an die man sich heutzutage kaum noch erinnert. Große Clubs wie Rochusclub Düsseldorf, Grün-Weiss Mannheim, Kurhaus Aachen oder Blau-Weiss Krefeld – die Niederrheiner sind im Übrigen der einzige Verein der auch schon 1972 der Liga angehörte – bestimmen heutzutage die Szenerie. Bis zur vergangenen Saison konnte man auch den TC Blau-Weiss Halle mit seinen fünf Titelerfolgen dazuzählen, doch leider mussten sie sich vom Spielbetrieb abmelden.

Aber die Region Ostwestfalen-Lippe und somit auch der Westfälische Tennis-Verband, immerhin unter den 17 DTB-Landesverbänden der Viertgrößte, haben nach dem Abgang der Haller die Lücke schließen können. Das Team Hämmerling Group TuS Sennelager startet als Meister der 2. Bundesliga das Erstliga Wagnis und erwartet zum Auftakt der Saison 2019 am 07. Juli keinen geringeren Kontrahenten als den aktuellen und siebenfachen Deutschen Meister Grün-Weiss Mannheim als Premierengast. Allerdings können auf Grund der DTB-Bundesliga-Standards die Heimpartien nicht auf der kleinen beschaulichen Dreifeld-Anlage des TuS Sennelager austragen werden, sie müssen zum Paderborner TC Blau-Rot ausweichen. „Wir freuen uns auf den TuS, denn unsere Anlage bringt dafür alle Voraussetzungen mit“, so Marc Biermann (1. Vorsitzender Blau-Rot), der noch einen weiteren Vorteil in der Kooperation sieht: „Wir stehen für ein paar Wochen im Fokus der Öffentlichkeit und können somit auf unseren Club aufmerksam machen.“

 

Bildzeile: Dieses Quartett steht für Tennis-Bundesliga in Paderborn (von links): Marius Kur (Trainer Tennis-Bundesliga TuS Sennelager), Matthias Wittig (1. Abteilungsleiter TuS Sennelager), Ralf Hämmerling (Namens und Hauptsponsor) und Marc Biermann (1. Vorsitzender Paderborner TC Blau-Rot). © hofmedia Kommunikation

Erwartet werden immerhin bis zu 1.000 Zuschauer pro Heimspiel und mit 13 Plätzen ist genügend Platz auf der parkähnlichen Anlage vorhanden. Demzufolge werden Stahlrohrtribünen aufgebaut und die Stadt richtet die beiden Bundesliga-Courts entsprechend her. Auch der TuS Sennelager ist von dieser Partnerschaft überzeugt: „Paderborn bezeichnet sich als Sportstadt und mit Bundesliga-Tennis der Weltklasse gehören wir zum nationalen Spitzensport. Demzufolge gehört der auch mitten in die Stadt Paderborn“, so Ralf Hämmerling (2. Abteilungsleiter) und Hauptsponsor des Erstliga-Teams. „Kurios dürfte sicherlich sein, dass wir lediglich als eine Abteilung eines Vereins eine Bundesliga-Mannschaft stellen“, sagt der 1. TuS-Abteilungsleiter Matthias Wittig. Die Tennisabteilung umfasst rund 80 Mitglieder und in den drei übrigen Abteilungen wird Fußball, Handball und Breitensport angeboten. Folglich merkte Wittig an: „Wir alle sind stolz darauf, dass wir jetzt eine Bundesliga-Mannschaft haben. Denn so hochklassig war noch keine Mannschaft von uns.“

Die Erfolgsgeschichte der Tennisabteilung begann im Oktober 2011. Ralf Hämmerling und Marc Renner, heute der sportliche Leiter, fanden sich zum Gespräch zusammen, um zu überlegen, wie kann man Leistungstennis im Verein positionieren. Keinen Gedanken verschwendete dieses Duo dabei an die Tennis-Bundesliga, denn dieser Spielbetrieb war für sie wie ein Ufo in einer fernen Galaxis. So starteten nun die leistungsorientierten TuS-Herren 2012 in der Bezirksklasse und fortan ging es in den Jahren bis in die Regionalliga West hinauf. Mit der neu geschaffene Tennis Base um des Ex-Tennisprofi Marius Kur wurde in 2017 ein weiterer Grundstein für die Entwicklung des Leistungssports gelegt und die erste Saison im vergangenen Jahr in der 2. Bundesliga war dann doch nicht das Ende des von Experten angesehenen Absteiger-Teams. „Auch wenn wir keine großen Namen aufgeboten hatten, unsere überwiegend jungen ausländischen EU-Profis war so heiß auf die Matches, dass wir auch hier bestehen konnten. Trotz einer Heimniederlage gegen den Suchsdorfer SV waren wir am Ende Tabellenerster“, erinnert sich Hämmerling an großartig verlaufene letztjährige Saison. Es war im Übrigen der siebte Aufstieg in Folge!

Hämmerling, Ralf (Namens- + Hauptsponsor)_© hofmedia Kommunikation

Dieses Konzept des Teambuilding mit jungen entwicklungsfähigen EU-Profis soll auch in der 1. Tennis-Point-Bundesliga umgesetzt werden, denn ein Etat von 100.000 Euro lässt keinen Verpflichtungen von Starts zu. „Damit sind wir mit Abstand der kleinste Verein der Liga“, so Hämmerling, „denn die Topteams bewegen sich in einer Größenordnung von bis zu 400.000 Euro.“ Demzufolge ist der Neuling zweifelsohne der Außenseiter im Oberhaus des nationalen Mannschaftssports, doch diese Rolle scheint Ihnen zu liegen. „Das war in der Vergangenheit immer so“, sagt Coach Marius Kur, „doch am Ende sind wir immer aufgestiegen.“ Insofern legen die Paderborner um Mäzen Hämmerling auch eine gehörige Portion Optimismus und Begeisterung an den Tag, denn nach ihrer Einschätzung ist das Ziel Klassenerhalt durchaus realistisch. „Im Kern bleibt die Aufstiegsmannschaft zusammen“, so Kur, „denn prominente Spieler sind zu teuer.“ Gleichwohl sind die personellen Planungen noch nicht abgeschlossen, denn der 15. März ist der Stichtag für die Mannschaftsmeldungen. Denkbar ist durchaus, dass noch ein weiterer Top 100 Spieler der Welt zum Team stoßen könnte. „Aber nur, wenn wir noch Sponsoren finden“, sagt der zweite Abteilungsleiter.

Im Rahmen seines Pressegesprächs hat der Tennis-Bundesligist Team Hämmerling Group TuS Sennelager auch sein neues Bundesligaportal www.tennis-bundesliga-paderborn.de vorgestellt. Zugleich wurden die Eintrittspreise für die Heimspiele am 07. Juli (Grün-Weiss Mannheim), 14. Juli (Rochusclub Düsseldorf), 21. Juli (Blau-Weiß Krefeld) und 10. August (Kurhaus Lambertz Aachen) bekanntgegeben: An der Tageskasse sind für Erwachsene 10 Euro pro Spieltag fällig. Der ermäßigte Eintrittspreis (Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre, Senioren ab 65 Jahre, Mitglieder TuS und BR) beträgt 6 Euro. Eine Dauerkarte (vier Heimspiele) kostet 35 Euro/22 Euro.

 

Team Hämmerling Group TuS Sennelager
Paderborn, 01. Februar 2019