Presseinfo 03 vom 03. Februar 2020

Hochtalentierter 18-jähriger Junior Jonas Forejtek der erste Neuzugang

Sennelager. Zuletzt beeindruckte der 18-jährige Jonas Forejtek ATP 528) beim mit 25.000 US-Dollar Preisgeld dotierten ITF-Turnier im baden-württembergischen Nussloch – zehn Kilometer südlich von Heidelberg – sowohl die Zuschauer als auch den 32-jährigen belgischen Turniersieger Ruben Bemelmans (ATP 260). „Dieses Finale stand auf des Messers Schneide“, sagte der auf Gent stammende 14 Jahre ältere Davis-Cup-Spieler nach seinem umkämpften Dreisatzsieg (6:7, 7:6, 6:2) und lobte seinen Kontrahenten „ihn werden wir bestimmt auf höher dotierten Turnieren wiedersehen“. Diese Prognose wird sich zweifelsohne bewahrheiten, denn der aus dem tschechischen Pilsen stammende Junioren-Weltranglisten-Erste hat in seiner noch jungen Karriere bereits internationale Titel gewinnen können. „Wir sind froh darüber, dass er sich für uns entschieden hat, denn in der Tennis-Bundesliga hatten ihn einige Clubs auf den Zettel“, so Marc Renner, Teamchef des Erstligisten Team Hämmerling TuS Sennelager, „und daher können wir im Sommer einen Tennisprofi mit großen Ambitionen präsentieren.“

Ein Blick auf die Vita des jungen Tschechen, der am 10. März 19 Jahre wird und zuletzt bei Eintracht Frankfurt gemeldet war, zeigte sein außergewöhnliches Talent auf. So triumphierte Jonas Forejtek im September 2019 bei den US Open der Junioren in New York mit einem Titelgewinn in der Einzelkonkurrenz. Zuvor war er bereits im Doppel bei den Junioren-Grand-Slams von Australien Open und Wimbledon siegreich und wurde Ende des Jahre 2019 als Nummer eins der ITF-Junioren-Weltrangliste geführt. Von daher ist es keine allzu große Überraschung, dass ihm auch außerhalb der Tenniscourts Ehrungen zu Teil wurde. So zeichnete ihn die Stadt Frankfurt am Main als >Junger Athlet des Jahres< aus und in seinem Heimatland wurde er sogar als >Sportperson des Jahres 2019< geehrt.

Bis Ende des vergangenen Jahres durfte er noch bei Junioren-Turnieren antreten, spielte allerdings auch hin und wieder auf der internationalen Erwachsenen-Tour bei den Profis. So gewann Jonas Forejtek auf der ITF-Tour einen Einzel- und zwei Doppeltitel und auf der ATP-Challenger-Tour in Liberec mit seinem Landsmann Michael Vrbensky den Doppeltitel. Diese Erfolge und sein Können veranlassten letztjährig den tschechischen Teamchef Jaroslav Navratil den Junior ins Davis-Cup-Team zu berufen. Und er wurde nicht enttäuscht. Beim 3:2-Sieg der Tschechen gegen Bosnien-Herzegowina trug er maßgeblich mit zwei Erfolgen zum Sieg der Mannschaft bei.

Dem ersten Neuzugang, zweifelsohne werden weitere folgen, wird das Team Hämmerling TuS Sennelager in der 1. Tennis-Bundesliga der Herren ein neues Gesicht haben. Sechs Tennissprofis werden, wenn am 15. März die Meldeliste des Deutschen Tennis Bundes veröffentlicht wird, bei den Ostwestfalen nicht mehr gelistet sein. „Für ihn tut es mir besonders leid“, sagt Marc Renner, „aber sportlich reicht es für die erste Liga nicht mehr“. Demzufolge ist der Rumäne Dragos Dima (0:6-Bilanz 2019) ebenso nicht mehr dabei wie der Russe Ivan Gakhov (1:4-Bilanz). Ihre Profikarriere haben der Deutsch-Brasilianer Karue Sell sowie der Pole Marcin Matkowski beendet. Philipp Scholz ist zum TC Herford gewechselt und Louis Dietze nimmt ein Studium auf und spielt fortan in der zweiten TuS-Mannschaft.

Bildzeile: Der hochtalentierte 18-jährige Junioren-Weltranglisten-Erster Jonas Forejtek ist ein interessanter Neuzugang beim Tennis-Bundesligisten Team Hämmerling TuS Sennelager. © Thomas Schulte

Doppel-Turniersieg für Jan Zielinski in Nussloch

Der MLP-Cup in Nussloch, einem mit 25.000 US-Dollar Preisgeld dotiertes Herren-Turnier der ITF-World Tour, beendete Jan Zielinski (Team Hämmerling TuS Sennelager) mit einem Turniersieg in der Doppelkonkurrenz. Während der 23-jährige Pole im Einzel bereits in der Qualifikation hängen blieb, lief es im Doppel bestens. Mit seinem zwei Jahre jüngeren Landsmann Kacper Zuk startete er als Nummer zwei der Setzliste und er kam am Ende mit einem 6:3, 6:4-Sieg im Endspiel über die beiden Deutschen Johannes Härteis/Peter Heller (BASF TC Ludwigshafen/TC Amberg am Schanzl) am 26. Januar zum ersten Titelgewinn in dieser noch jungen Saison.

Tennis-Turnierwoche 27. Januar bis 02. Februar 2020

Sennelager. In der vergangenen Woche waren drei Tennisprofis vom Erstligisten Team Hämmerling TuS Sennelager beim ATP-Challenger im französischen Quimper im sportlichen Geschehen. Allerdings war das Turnier für sie in der Bretange, welches mit 46.600 Euro Preisgeld dotiert war, alles andere als erfolgreich. Während Arthur Rinderknech – der mit Datum vom 03. Februar 2020 mit Position 236 seine beste ATP-Weltranglisten-Platzierung inne hat – in der Woche zuvor noch den Challenger-Turniersieg in Rennes einheimsen konnte, musste er diesmal verletzungsbedingt im Achtelfinale beim Stande von 6:4, 2:5 gegen seinen französischen Landsmann Enzo Couacaud (ATP 196) aufgeben.
Mit einem Sieg (7:6, 7:6) gegen den Nussloch-Sieger Ruben Bemelmans (ATP 260) startete Manuel Guinard (ATP 294) in das Turniergeschehen, unterlag jedoch im Achelfinale dem Tschechen Zdenek Kolar (ATP 227) mit 5:7, 6:2, 0:6. Eine Runde weiter kam der an Nummer sechs der Setzliste platzierte Russe Alexey Vatutin (ATP 206), der sich mit einer knappen Zweisatzniederlage 6:7(2), 6:7(4) gegen den 22-jährigen Tschechen Vit Kopriva (ATP 354) im Viertelfinale aus dem Turnier verabschiedete.